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2001 Geschunden und gleichzeitig gelangweilt vom klassischen Ballett fand sich im September eine Gruppe von Frauen zusammen, die den Ruf des Trömmelchens schon immer spürten. Immer allein als einziges Tanzmariechen war jede schon einzeln auf diversen Bühnen der Welt aufgefallen, und das nicht immer positiv. Das sollte nun geändert werden: Das Erste Lesbische Mariechen-Tanzcorps „Maria laach“ von 2001 wurde gegründet.
Gründungsort: Das „Gezeiten“ im Agnesviertel - inzwischen zum Stammlokal geworden - das täglich, nach der Probe, aufgesucht wird.Weil wir nicht mehr die Jüngsten sind, haben wir eine kleine Änderung am „klassischen Mariechenkostüm“ vorgenommen: Wir tanzen in Turnschuhen, denn: Wir haben es gerne bequem. Das ist eijentlisch dat einzichste, wat uns vom herkömmlischen Mariechen unterscheidet. 11.11.2001 Erster gemeinsamer Auftritt bei der Sessionseröffnung der "Jecken Lesben" im Stollwerck. Das Motto des Tanzcorps: "Uns zur Freud’ un Üch zor Ihr“ Ächte kölsche Mädche han Spetzebötzje aan. Das ist allseits bekannt. Die Lesbischen Tanzmariechen tragen Spetzebötzje der besonderen Art, un das ist eijentlisch dat einzichste, wat uns vom herkömmlischen Tanzmariechen unterscheidet. Session 2002Auftritt und erste Präsentation vor einem größeren Publikum auf der Jecke-Lesben-Sitzung „Affjecke im 7. Himmel“ im Stollwerck, ausgerüstet mit klassischem Kostüm, Knieschonern und Turnschuhen. Un dat sollte et eijentlich jewesen sein, wir wollten nur mal so für eine Session. Ävver: De Lück un och mir hatten su vill Spass, da hammer nit lang hin un her övverlaat: „Mir maache wigger!“ han mir uns jesaat. Sommer 2002: Erste kreative Krise: Es stellt sich heraus, dass Keine wirklich tanzen kann. Einige sind verzweifelt, die anderen wütend. Wir fühlen uns alle belogen und betrogen. Die engagierte Tanzlehrerin schmeißt nach 2 Wochen das Handtuch und verlässt die Stadt, die Gruppe droht auseinander zu brechen, jedoch: Gemeinsames, regelmäßiges Schunkeln bringt die ächten kölschen Frohnaturen schnell wieder zusammen.
Herbst 2002:Wallfahrt nach Maria Laach. Nach einem kleinen Tänzchen erhalten wir den Segen Unserer Heiligen Mutter, die sich köstlich amüsiert. Session 2003: Auftritt auf der Jecken Lesben Sitzung „Un iwich bütz’ die Meerjungfrau“. Die Mariechen haben Spass am Verkleiden entwickelt und passen sich mit ihrem Auftreten gerne dem jeweiligen Motto an, hier: im Schwimmkostüm. Herbst 2003: Gemeinsamer Landurlaub, um Ruhe und neue Freundinnen zu finden. Die überregionale Presse wird aufmerksam und so finden wir uns im November 2003: als Covergirls auf der Lespress. Und dat is eijentlich dat einzichste, wat uns vom herkömmlischen Tanzmariechen unterscheidet. Jahreswechsel 2003/2004: Auftritt auf dem Silvesterschiff des Lesbennetz e. V. Session 2004: Jecke-Lesben-Sitzung: „Wilder Westen, Jecke Lesben“, Auftritt in der ersten Session der Sitzung „Deine Sitzung“. Sommer 2004: Auftritt beim Straßenfest in Auweiler, Regen, die Zöpfe sitzen! Auftritt bei der Geburtstagsgala zum 10jährigen Jubiläum des Come Together Cup. „Football forever!“ Herbst 2004: Die „Marienkunst“ wird ins Kölner Umland gebracht: Auftritte bei Geburtstagen in Euskirchen und Dellhofen. Session 2005: Auftritte bei der Röschensitzung, dem Jecke-Lesben-Ball in der Wolkenburg, bei "Deine Sitzung" und bei der Firma Intersnack anläßlich der Kölner Süßwarenmesse. Sommer 2005: Auftritt beim Come-Together-Cup Hochzeitsauftritt in Dormagen-Delhoven Session 2006: Sessionseröffnung im Stammlokal Auftritte bei "Deine Sitzung", dem Jecke-Lesben-Ball in der Wolkenburg und der "Spring-Out"-Karnevalsparty
Sommer 2006:Auftritt beim Straßenfest in der Schaafenstrasse Teilnahme an der Eröffung der Kölner CSD-Strassenfestes Schiffstour von Düsseldorf nach Köln und zurück mit der IG Jecke Vielfalt Inzwischen haben wir 15 Tänze im Repertoire, die wir „aus dem Zopfgefühl“ heraus tanzen. Als unsere besondere Aufgabe verstehen wir es, das „Wahre Marientum“ zu den Jecken zu bringen. Wir alle wissen: ES KANN NUR EINE GEBEN, UND DIE BIN ICH!!! Drei mol: Maria laach! Maria laach! Maria laach! |
© Die Mariechen |